Werkzeug · Vollkosten

Wechselbrücken: Miete, Kauf oder Mischmodell – in 60 Sekunden gerechnet

Der Kaufpreis ist die kleinste Größe in der Rechnung. Entscheidend sind Kapitalbindung, UVV und die Monate, in denen eine Einheit nicht gebraucht wird. Tragen Sie Ihre Werte ein – die Rechnung läuft lokal im Browser, ohne Anmeldung.

Ihre Eckdaten

Vollkosten pro Jahr

  • 100 % Eigentum292.200 €

    120 Einheiten im Bestand

  • 100 % Miete280.800 €

    120 Einheiten dauerhaft gemietet

  • Mischmodell (empfohlen)242.550 €

    90 Eigentum + 30 Miete für 4 Monate

Ersparnis Mischmodell ggü. Vollbesitz
49.650 € / Jahr
Nicht gebundenes Kapital
445.500 €

Vollkosten je Eigen-Einheit: 2.435 € / Jahr (Abschreibung, Kapitalbindung, UVV und Instandhaltung). Miete gerechnet mit 195 € / Monat inkl. Service. Rechnung dient der Planung und ersetzt kein Angebot – Standzeiten, Depotflächen und Verwaltung kommen im Eigenbetrieb hinzu.

  • Keine Datenübertragung – Berechnung im Browser
  • Keine Anmeldung, kein Newsletter
  • Auf Wunsch belastbare Rate innerhalb eines Werktages

Lesehilfe

So interpretieren Sie das Ergebnis

Drei Faustregeln aus Flottenprojekten mit mehreren hundert Einheiten.

  • Trennlinie statt Bekenntnis

    Die Frage ist nie „kaufen oder mieten“, sondern wo die Grenze zwischen Grundlast und Spitzenlast liegt.

  • Kapitalkosten realistisch ansetzen

    Setzen Sie den Zinssatz an, zu dem Sie tatsächlich finanzieren – nicht null, auch wenn aus Eigenmitteln gekauft wird.

  • Restwert nicht schönrechnen

    Ohne lückenlose UVV-Historie fällt der Zweitmarktwert deutlich – das trifft die Rechnung am Ende der Nutzungsdauer.

Häufige Fragen

Zur Methodik

Welche Kosten stecken im Vollkostenvergleich?+

Auf der Eigentumsseite: lineare Abschreibung auf den Restwert, Kapitalbindung auf das durchschnittlich gebundene Kapital sowie UVV, Wartung und Reparatur je Einheit und Jahr. Auf der Mietseite: die Vollservice-Monatsrate, in der Instandhaltung und UVV bereits enthalten sind. Depotfläche, Verwaltung und Standzeiten sind bewusst nicht eingerechnet – sie belasten den Eigenbetrieb zusätzlich.

Wie ermittle ich meine Grundlast realistisch?+

Grundlast ist nicht der Jahresdurchschnitt, sondern die Behälterzahl, die an mindestens 90 Prozent der Betriebstage im Umlauf ist – inklusive Werkstattreserve. Wer den Mittelwert ansetzt, unterschätzt sie und mietet dauerhaft teuer nach; wer das Jahresmaximum ansetzt, überkauft und finanziert Kapazität, die acht Monate steht.

Warum schneidet das Mischmodell meist am besten ab?+

Eigentum ist bei stabiler Auslastung günstiger, weil keine Vermietermarge anfällt. Miete ist bei zeitlich begrenztem Bedarf günstiger, weil sie nur in den Monaten kostet, in denen die Einheit gebraucht wird. Das Mischmodell nutzt beides: Grundlast im Eigentum, Spitzenlast auf Zeit.

Sind die Ergebnisse ein Angebot?+

Nein. Der Rechner ist ein Planungswerkzeug mit Ihren eigenen Annahmen. Die tatsächliche Monatsrate hängt von Bauart, Laufzeit, Stückzahl, Standorten und Servicetiefe ab – dafür rechnen wir Ihre Konstellation auf Anfrage konkret durch.